FDP, CDU und Liste 2004 sprechen sich während der Ratsitzung am 2. Dezember gegen einen Frauenbeirat für die Stadt Herford aus.
Da saßen sie nun, die Herren Wienböker, Pohlmann und Zedler von der FDP im Rat der Stadt Herford und zeigten sich gekränkt und zornig. Ihr ganzer Ärger galt der FrauenStadtgruppe, die seit 1 Jahr das etablieren möchte, wovon alle Parteien behaupten, dass sie es wollen: Die Bürgerinnen und Bürgerbeteiligung und zwar in Form eines Frauenbeirates. Schnell wurde klar: Nichts war richtig, was die Frauen bisher gemacht haben. Da gab sich Herr Zedler die Blöße zu behaupten, dass ".....die Frauen in den letzten Jahren ja nichts auf die Beine gestellt hätten"(sinngemäß) womit sie die Notwendigkeit eines Frauenbeirates hätten beweisen können. Mit diesen Äußerungen ignorierten die Herren deutlich das vielfältige frauenpolitische Engagement der Vertreterinnen der FrauenStadtgruppe. Hier saßen frustrierte Männer nebeneinander, die nicht wußten was sie wollten: Frauen, die sich engagieren aber nicht basisdemokratisch gewählt sind und die man deshalb nicht ernstzunehmen braucht (wie die FrauenStadtgruppe) oder Frauen, die in einem Frauenbeirat basisdemokratisch gewählt werden könnten, deren Wahl aber durch die FDP verhindert wird, weil Mann ja keinen Frauenbeirat haben möchte. Aber Mann möchte Frauen, die sich engagieren. Alles klar????
