Sichtbar im Kreis Herford

Friday, November 25, 2005

Die Arbeitsgemeinschaft Frauennetzwerk Höxter besuchte das Frauenforum im Kreis Herford

Zum 15jährigen Bestehen der Arbeitsgemeinschaft Frauennetzwerk Höxter gönnten sich die Arbeitsgemeinschaft und die Freiwilligenbörse Höxtiviti einen Besuch in Herford.
37 Frauen der Arbeitsgemeinschaft Frauennetzwerk besuchten mit ihrer Vorsitzenden Annegret Reich den Kreis Herford. Nach dem Besuch des Marta-Museums wurde die Gruppe von der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises, Monika Budde und den beiden Sprecherinnen des Frauenforums Annegret Beckmann und Ella Kraft begrüßt. Die Frauen aus Höxter hatten den Wunsch geäußert, sich über die Arbeit des Frauenforums zu informieren und auszutauschen. Die angeregte Diskussion, die sich ganz schnell ergab, wurde allerdings nach 1 1/2 Stunden durch den wartenden Bus unterbrochen, so dass ein Gegenbesuch im Frühjahr verabredet wurde. Den Frauen aus Höxter hat der Aufenthalt in Herford sehr gut gefallen, allerdings bezeichneten sie die aktuelle Werbung des Marta-Museums als Ärgernis. Im ersten Moment hatten sie geglaubt, ".....es würde für ein Bordell geworben."

Sunday, November 13, 2005

Termine im Dezember 2005

1. Dezember 2005 - 19.30 Uhr im Kreishaus in Herford, Raum 3.00
Frauenforum im Kreis Herford
Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Information zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember.
3. Vorstellung des Sozialdienstes katholischer Frauen und seiner Angebote im Kreis Herford durch Heike Wiechers und Barbara Möllemann
4. Mitteilungen und Verschiedenes
Bei diesem Treffen werden die Anregung und Idee aufgegriffen, Organisationen, Institutionen, Vereinen etc. Gelegenheit zu geben, sich im Frauenforum und damit auch der interessierten Öffentlichkeit vorstellen zu können.

Tuesday, November 08, 2005

Wenn sie von "ihm" redet, meint sie sie.

Kennen Sie das? Da sitzt eine Gruppe Frauen zusammen um sich zu unterhalten, um zu einem Thema zu arbeiten, ein Seminar, eine Fortbildung oder eine Veranstaltung für Frauen vorzubereiten. Und da ist dann von den "Teilnehmern" die Rede und ob "einer" noch eine Tasse Kaffee oder Tee möchte. Es wird die Bitte geäußert, dass doch "derjenige" "der" das Protokoll schreibt, es per mail verschicken möge. Es wird gefragt, ob "einer" am Dienstag Zeit hat und vorgeschlagen, dass "wenn einer Zeit hat" "er" doch dann Gisela abholen könne. Helga wird gefragt, wie sie denn mit ihren Schülern zurechtkommt, obwohl bekannt ist, dass sie eine reine Mädchenklasse unterrichtet.
Frage: Was macht es Frauen so schwer, sich selbst und andere Frauen in der weiblichen Person zu benennen?

Schwestern, meine teuren Schwestern!

Wir müssen untereinander nachsichtiger sein und lernen, uns konsequent zugunsten unseres Geschlechts zu verhalten.
Olympe de Gouges (1748-1793) frz. Rechtsphilosophin, Schriftstellerin u. Verfasserin der "Frauenrechtserklärung" aus dem Programmheft des Engeraner Frauentreffs

Zu früh gefreut - Klarstellung

Da haben wir Frauen uns zu früh gefreut.
Während der letzten Ratsitzung wurde nicht in geheimer Abstimmung mit 22 Ja und 21 Nein-Stimmen für die Einrichtung eines Frauenbeirates gestimmt. Nein, der Beschluss lautet:
Der Rat befürwortet im Grundsatz die Einrichtung eines Frauenbeirates. Die Verwaltung wird beauftragt, bis zur nächsten Ratsitzung Gespräche mit den Antragstellerinnen zu führen und die Ergebnisse einschließlich einer Geschäftsordnung dem Rat zur abschließenden Beschlußfassung vorzulegen.
Das heißt, in der nächsten Ratsitzung, Anfang Dezember, steht die Einrichtung des Frauenbeirates wieder auf der Tagesordnung. Was sagt uns das: Es nützt das beste Abstimmungsergebnis nichts, wenn die Akustik im Saal nichts taugt.