Sichtbar im Kreis Herford

Sunday, September 26, 2004

Von 0 auf 3,2 % - Toller Erfolg für die parteilose Bürgermeisterkandidatin in Herford

Aus dem Stand von 0 auf 3,2% schaffte es die parteilose Bürgermeisterkandidatin Inge Höger-Neuling bei der BürgermeisterInnenwahl am 26. September. 801 Herforderinnen und Herforder wählten sie. Das ist ein großer Erfolg - Herzlichen Glückwunsch.
Wer von den beiden Kandidaten von SPD, Bruno Wollbrink oder Thomas Gabriel von CDU zum Bürgermeister ernannt wird, wird die Stichwahl am 10. Oktober ergeben. Entscheidend für den Wahlerfolg wird sein, dass viele Bürgerinnen und Bürger noch einmal zur Wahl gehen.

Wednesday, September 15, 2004

Die Wandervogelbewegung - Wo Mädchen Urlaub machen können

Eine Radiosendung über die Wandervogelbewegung und was daran für Mädchen interessant sein könnte, hören Sie am Donnerstag, 16. September 2004 im Frauenradio Kassandra. Zu hören bei Radio Herford von 19.00 - 21.00 Uhr auf Welle 91,7 und 94,9.

Monday, September 13, 2004

Linguistin Luise Pusch bestätigt - Die Gleichstellungsbaufragte hat Recht

Inzwischen liegt zu dem männlich formulierten Thema für den Kulturförderpreis "Jeder macht seins" ein Gutachten der viel beachteten Linguistin Luise Pusch vor.
Sie können das Gutachten von der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises unter 05221/131312 anfordern.

Tuesday, September 07, 2004

Ein Redakteur - die Frauen - sein Frust

Beim Lesen der beiden großen Tageszeitungen in unserem Kreisgebiet, fällt immer wieder auf, dass die Möglichkeit der deutschen Sprache, nämlich Männer und Frauen in ihrer jeweiligen männlichen oder weiblichen Sprachform zu benennen, nicht immer genutzt wird. Da steht z.B. unter Schulentlassungsfotos, auf denen Mädchen und Jungen zu sehen sind, dass dort "Schüler" verabschiedet wurden.
Dies ist die eine Seite, die andere Seite ist, dass ein Redakteur der einen Tageszeitung sich in seinem Kommentar im Juli diesen Jahres darüber aufregte, dass die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises angeblich eine geschlechtergerechtere Formulierung des Kulturförderpreises 2004 "Jeder macht seins" wünschte. Nach einer Recherche von "sichtbar-im-kreis-herford" stellt sich der Sachverhalt so dar, dass die Gleichstellungsbeauftragte die geschlechtergerechte Formulierung gar nicht offiziell einforderte (leider) sondern in einem anderen Zusammenhang zur Sprache brachte. Wer auch immer den Redakteur auf den Plan gerufen haben mag, bei ihm brachte es ein Faß zum Überlaufen. Er schüttete in seinem Kommentar mit viel Häme und abwertenden, unsachlichen Äußerungen seine angesammelten Frustrationen über die Gleichstellungsbeauftragte aus und ließ uns Frauen wissen, was er von geschlechtergerechter Sprache hält.