Ein Redakteur - die Frauen - sein Frust
Beim Lesen der beiden großen Tageszeitungen in unserem Kreisgebiet, fällt immer wieder auf, dass die Möglichkeit der deutschen Sprache, nämlich Männer und Frauen in ihrer jeweiligen männlichen oder weiblichen Sprachform zu benennen, nicht immer genutzt wird. Da steht z.B. unter Schulentlassungsfotos, auf denen Mädchen und Jungen zu sehen sind, dass dort "Schüler" verabschiedet wurden.
Dies ist die eine Seite, die andere Seite ist, dass ein Redakteur der einen Tageszeitung sich in seinem Kommentar im Juli diesen Jahres darüber aufregte, dass die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises angeblich eine geschlechtergerechtere Formulierung des Kulturförderpreises 2004 "Jeder macht seins" wünschte. Nach einer Recherche von "sichtbar-im-kreis-herford" stellt sich der Sachverhalt so dar, dass die Gleichstellungsbeauftragte die geschlechtergerechte Formulierung gar nicht offiziell einforderte (leider) sondern in einem anderen Zusammenhang zur Sprache brachte. Wer auch immer den Redakteur auf den Plan gerufen haben mag, bei ihm brachte es ein Faß zum Überlaufen. Er schüttete in seinem Kommentar mit viel Häme und abwertenden, unsachlichen Äußerungen seine angesammelten Frustrationen über die Gleichstellungsbeauftragte aus und ließ uns Frauen wissen, was er von geschlechtergerechter Sprache hält.
Dies ist die eine Seite, die andere Seite ist, dass ein Redakteur der einen Tageszeitung sich in seinem Kommentar im Juli diesen Jahres darüber aufregte, dass die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises angeblich eine geschlechtergerechtere Formulierung des Kulturförderpreises 2004 "Jeder macht seins" wünschte. Nach einer Recherche von "sichtbar-im-kreis-herford" stellt sich der Sachverhalt so dar, dass die Gleichstellungsbeauftragte die geschlechtergerechte Formulierung gar nicht offiziell einforderte (leider) sondern in einem anderen Zusammenhang zur Sprache brachte. Wer auch immer den Redakteur auf den Plan gerufen haben mag, bei ihm brachte es ein Faß zum Überlaufen. Er schüttete in seinem Kommentar mit viel Häme und abwertenden, unsachlichen Äußerungen seine angesammelten Frustrationen über die Gleichstellungsbeauftragte aus und ließ uns Frauen wissen, was er von geschlechtergerechter Sprache hält.

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