Sichtbar im Kreis Herford

Sunday, August 29, 2004

25. November - Internationaler Tag "Nein zu Gewalt an Frauen"- Erklärung

Am 25. November 1960 wurden die drei Schwestern Patria, Minerva und Maria-Teresa Mirabal wegen ihrer politischen Aktivitäten vom militärischen Geheimdienst der Dominikanischen Republik nach monatelanger Folter ermordet.
1981, auf einem Treffen lateinamerikanischer und karibischer Feministinnen in Bogota, Kolumbien, würdigten die Teilnehmerinnen diese Frauen und riefen das Todesdatum der drei Schwestern zum Gedenktag für die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen aus.
Das Schicksal der Mirabal-Schwestern bei ihrem Kampf gegen den Diktator Trujillo gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft für das Eintreten gegen jegliches Unrecht zu entwickeln.
Seit Jahren sind die Tage rund um den 25. November neben dem 8. März (Internationaler Frauentag) die Hauptaktionstage für Protestveranstaltungen der Frauenbewegung gegen die Diskriminierung, Unterdrückung und Verfolgung von Frauen.
"Die Zeit der Schmetterlinge" heißt ein Buch von Julia Alvarez über das Leben der drei Schwestern, Verlag Piper.

Friday, August 27, 2004

Termine im November 2004

24. November um 20.00 Uhr "Osama"
Kinoabend im Zentral-Theater in Spenge
Veranstaltung des Frauenhauses Herford und der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Herford anläßlich des Internationalen Tages "Nein zu Gewalt an Frauen" am 25. November.

25. November - Internationaler Tag "Nein zu Gewalt an Frauen"
In den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes werden von Frauen anläßlich des Gedenktages Fahnen gehißt.
Informieren Sie sich bei Ihrer Gleichstellungsbeauftragten.

26. November
Karla Schefter ist Leiterin des Chak-e-Wardak-Hospital-Projekts in Afghanistan. Frau Schefter kommt am 26. November auf Einladung des Frauenhauses in Herford und der Gleichstellungsbeauftragten in den Kreis Herford und wird über die Situation der Frauen in Afghanistan berichten.
Ort und Zeit werden an dieser Stelle noch bekannt gegeben.

Monday, August 23, 2004

Was Frauen und Männer verdienen

Männer - Frauen
3.860,- - 2.812,- Euro Kredit- und Versicherungsgewerbe
3.387,- - 2.707,- Energie- und Wasserversorgung
3.211,- - 2.445,- Unternehmensdienstleister
3.032,- - 2.272,- Verarbeitendes Gewerbe
2.906,- - 2.822,- Bergbau, Gewinnung Steine und Erden
2.806,- - 2.169,- Handel
2.654,- - 2.371,- Verkehrsmittel, Nachrichtenübermittlung
2.512,- - 2.266,- Baugewerbe
2.109,- - 1.661,- Gastgewerbe
Stand Oktober 2001; Quelle: Statistisches Bundesamt

Fazit: In Deutschland verdienen Frauen mehr als Männer aber sie bekommen es nicht.

Termine im Oktober

3. Oktober um 13.00 Uhr
2. BellZett-Frauenlauf in Bielefeld für Frauen und Mädchen ab 9 Jahren
Informationen dazu unter www.bellzett.de

3. Oktober um 16.00 Uhr - 18.00 Uhr
Internationales Frauen-Kultur-Cafe
im Maltesersaal der St. Johannes-Baptist Gemeinde in Herford , Komturstraße 2
Leitung: Salwa Almahmod

10. Oktober um 10.00 Uhr
ev. Kirche in Dünne, Kirchbrink 12
"...mit Kuchen, Klugheit und Courage"
Gottesdienst "Gerechte Gemeinschaft von Frauen und Männern in der Kirche"

Samstag 16. Oktober 2004 von 9.30 Uhr - 12.30 Uhr
Schreibwerkstatt für Frauen im Haus der Kirche, Hansastraße 60 in Herford
Referentin: Frauke Brauns, Journalistin, Öffentlichkeitsreferentin
Leitung: Frau Sabine Haverkamp
Anmeldeschluss: Fr. 1. Okt. 04, Kostenbeitrag: 3,-Euro

Friday, August 13, 2004

Leiterin des Frauenhauses in Algier zu Besuch im Frauenhaus Herford

Am 14. Juni 2004 besuchte die Leiterin des Frauenhauses in Algier, Frau Belala, das Frauenhaus in Herford. Den Kontakt stellte die Projektfrau Ulrike Klausch-Zaidi her, die im Sommer 2003 während eines Algerienaufenthaltes das Frauenhaus in Algier besucht hatte.

Thursday, August 12, 2004

Frauenlaufgruppe in Enger

An jedem Montagsabend und bei jedem Wetter von 18.30 Uhr - 19.30 Uhr
Herzliche Einladung an alle Frauen, die gern laufen möchten.
Wo laufen sie denn? - Treffpunkt: Parkplatz am Hallenbad in Enger


Termine im September 2004

8. September 2004 um 19.30 Uhr
ev. Gemeindehaus, Kirchplatz 1 in Enger
"Frauen sind wählerisch..." - Diskussionsrunde zur Kommunalwahl in Enger

11. September 2004 von 9.30 - 15.00 Uhr
Haus der kirchlichen Dienste, Hansastraße 60 in Herford
"Was ist sozial - gerecht - frei ? Wirtschaft für die Menschen oder Menschen für die Wirtschaft ? Anmeldung bis 6. September an Herrn Kasfeld, 05221/988493

15. September 2004 um 20.00 Uhr
1. Treffen des Engeraner Frauentreffs im Generationentreff an der Bielefelder Straße in Enger
Leitung: Sylke Kleine-Beckel, 05224/7790 - e-mail: sylke.kleine-beckel@t-online.de

19. September um 11.30 Uhr
Rathaus in Enger - Eröffnung der Fotoausstellung "Wüstenblume" durch den Bürgermeister Herrn Klaus Rieke und Ulrike Harder-Möller, Gleichstellungsbeauftragte, Ulla Barreto, Projektleiterin und 1. Vorsitzende des Vereins TABU in Dortmund und
eine Vertreterin der ZONTA-Frauen, die das afrikanische Hilfeprojekt finanziell unterstützen.
Musik macht die Gruppe KENTE aus Ghana

20. September - Weltkindertag

22. September 14.30 Uhr - 17.15 Uhr
Jahresfest der Frauenhilfe im Stadtgarten Bünde

29. September um 20.00 Uhr
Rathaus in Enger
Vinissage der Foto-Ausstellung "Wüstenblume" - Frau Barreto zeigt den Film "Mwankake" - (Unbeschnittene)

femina vita - Mädchenberatung bietet Online-Beratung

Wenn Sie im Internet die Adresse www.das-beratungsnetz.de eingeben und über den Menüpunkt "Beratungsstellen" "femina vita" aufrufen, finden Mädchen und junge frauen eine Online-Beratungsstelle.

2. Juli 2004 Die alte neue Frauenfrage - Vortrag und Gespräch mit Frau Prof. Barbara Holland-Cunz

Eine Veranstaltung des Frauenforums im Kreis Herford, der Gleichstellungsstelle des Kreises Herford und der Volkshochschule im Kreis Herford.
"Die jungen Frauen sind heute so selbstbewusst, sie haben eine besondere Förderung nicht mehr nötig."
"Gleichheit als auch Freiheit für Frauen sind immer noch uneingelöste politische Versprechen"
Zwei Aussagen, die in der Diskussion unter Frauen schnell zur Verunsicherung und zu verhärteten Fronten führen können und viele Fragen offen lassen.
Der Vortrag von Frau Prof. Holland-Cunz über Aussagen und Überlegungen in ihrem Buch "Die alte neue Frauenfrage" bot Frauen eine gute Möglichkeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen.
Die Veranstaltung war sehr gut besucht.
Informationen zur Veranstaltung gibt es bei Monika Budde, der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises und den Sprecherinnen des Frauenforums.

2. Herforder Frauengeschichtstag am 26. Juni 2004

Mathilde - vom Herforder Stift zur Königin
Geschichte, die Spaß macht - wissenschaftlich, verständlich und spannend. Das versprechen die Frauengeschichtsgruppe EigenSinn e.V. den Teilnehmerinnen des 2. Herforder Frauengeschichtstages.
Spannend und aufregend ist die Geschichte, die sich hinter den Mythen und Legenden über Mathilde, der Gemahlin Heinrichs I., verbirgt. Herforder Bürgerinnen und Bürger kennen sie als Namensgeberin des Königin-Mathilde-Gymnasiums und des Mathildenhospitals, die katholische Gemeinde pflegt eine Tradition der Mathildenverehrung und an das große Ereignis der Brautwerbung in Herford erinnert das große Wandgemälde in der Aula der Volkshochschule. Frau Christiane Sauerländer erläutert das Historiengemälde kunsthistorisch und die Historikerin Frau Dr. Katrinette Bodarwé berichtet über den geschichtlichen Hintergrund und über den neuesten Stand der Forschung zu Mathilde.

Bürgermeisterkandidatin für die Stadt Herford

Aufgrund der großen Unzufriedenheit vieler Frauen mit der Politik aller Ratsfraktionen, präsentiert sich Inge Höger-Neuling seit dem 23. Juni 2004 als parteilose Bürgermeisterkandidatin für die Kommunalwahlen am 26. September 2004.
Bürgerinnen und Bürger, die sich über die neue, unabhängige Kandidatin informieren möchten, können sie auf ihrer homepage www.inge-hoeger-neuling.de besuchen.

Die nächsten Termine der Bürgermeisterkandidatin in Herford sind:
30. August 16.00 Uhr Linnenbauerplatz "Montagsdemonstration"
1. September 17.o0 Uhr Haus unter den Linden "Chancengleich" Veranstaltung des DGB
4. September 11.oo Uhr FußgängerInnenzone "Mobiler Infostand"
11. September 9.30 - 15.00 Uhr Haus der kirchlichen Dienste "Was ist sozial-gerecht-frei?"
11. September 11.00 Uhr FußgängerInnenzone "Mobiler Infostand"
12. September 11.00 - 13.00 Uhr Ludwig-Jahn-Stadion "Gespräch mit Vertretern des Sports"
14. September 19.30 Uhr Club Orange, Steinstraße "Gespräch mit der Liste 2004"
16. September 19.00 Uhr Haus der Kirchlichen Dienste, Hansastraße, Podiumsdiskussion "für ein zukunftsfähiges Herford"; Organisation: Lokale Agenda
17. September 17.00 Uhr Haus Finkenbusch "Fragestunde Förderverein und Bewohnerinnen Haus Finkenbusch"
18. September 11.00 Uhr FußgängerInnenzone "Mobiler Infostand"
18. September 13.00 Uhr Bahnhofsvorplatz "Demo gegen Sozialabbau und Lohndumping" veranstaltet von: genug ist genug
22. September 10.00 - 12.30 Uhr Forum der Gesamtschule Friedenstal "Podiumsdiskussion"
25. September 9.00 - 14.00 Uhr Alter Markt, Infostand mit Musik und Flohmarkt

Wir sind nicht nur verantwortlich für das was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun. Voltaire

steht im Vorwort des Frauenförderplans 2004 - 2006 der Stadt Herford

Vorstellung des Frauenförderplans der Stadt Herford 2004 - 2006 während der Ratssitzung am 7. Mai 2004

Während sich die anwesenden Frauen und Männer des Rates viel Zeit genommen hatten, um die anstehenden Themen des Nachmittages ausführlich zu diskutieren, wurde es beim Punkt: Frauenförderplan unruhig.
Angela Schmalhorst Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen und Ruth Fricke von der SPD äußerten sich eher kritisch zum vorgelegten Frauenförderplan und merkten an, dass (sinngemäß) in der Frauenförderung noch viel zu tun sei.
Herr Plaszczek (CDU) meinte, er wolle beantragen, dass so lange an Herforder Grundschulen keine Lehrerinnen eingestellt werden, bis der Männeranteil 50 % beträgt. Frau Decius (CDU) fragte nach, welches Ziel Frauen denn erreichen wollten? Frau Korte (CDU) war der Meinung, dass die jungen Frauen heute so selbstbewußt seien, dass sie eine Förderung nicht nötig hätten und Frau Müller (CDU) beantragte nach 25 Minuten das Ende der Debatte.

1. April Verabschiedung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Herford

Leider handelte es sich bei der Verabschiedung der langjährigen Gleichstellungsbeauftragten Brigitte Sundermann nicht um einen Aprilscherz. Die Verabschiedung war die traurige Konsequenz eines Ratsbeschlusses mit CDU-Mehrheit im Jahr 2003.
Frau Sundermann war 16 Jahre lang Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Herford und wechselte nun wegen der beschlossenen Kürzung in einen anderen Aufgabenbereich der Stadtverwaltung.
Die Frauen-Stadtgruppe hatte Vertreterinnen und Vertreter aus Institutionen, Vereinen, Gruppen und WeggefährtInnen aus der Verwaltung und anderen Bereichen in den Ratsaal des Rathauses in Herford eingeladen. Im Rahmen der Verabschiedung würdigten alle Anwesenden die geleistete Arbeit von Frau Sundermann. Ebenso wurde zum Ausdruck gebracht, dass eine zukünftige, "halbe" Gleichstellungsbeauftragte nicht den Anforderungen einer Stadt in der Größenordnung von Herford gerecht werden kann.
Der Bürgermeister Herr Gabriel war der Einladung gefolgt und wurde während der Verabschiedung mit all der Arbeit, die die Gleichstellungsbeauftragte zu erledigen hatte und die nun sichtbar auf Karten beschrieben an langen Bändern festgeheftet war, überhäuft.
Die anwesenden Frauen der Frauen-Stadt-Gruppe versprachen ihm, dass Frauen in Herford es keinesfalls hinnehmen werden, dass die Belange von Frauen in Verwaltung und Politik vergessen werden.
Forderungen an den Bürgermeister und an die zukünftige Frauenpolitik in der Stadt Herford sind:
- Rücknahme der Kürzung
- Erhalt der Gleichstellungsstelle in Vollzeit
- Aktualisierung des Anforderungsprofils der Gleichstellungsstelle und Gleichstellungsarbeit durch eine Arbeitsgruppe bestehend aus Verwaltung, Politik und Fraueninitiativen.
- Konretisierung der Gleichstellungsaufgabe in der Hauptsatzung.
- Geltung des Landesgleichstellungsgesetzes auch für die städtischen Töchter.
Einrichtung eines Gender-Ausschusses bzw. Einrichtung einer ständigen städtischen Arbeitsgruppe Gender.
- Verpflichtung aller Leitenden und der Politik der Stadt Herford, den Genderprozess konstruktiv zu begleiten.
- Gewinnung von Vertreterinnen aus den Frauenverbänden, Fraueninitiativen und Frauenprojekten als sachkundige Bürgerinnen in der Ausschussarbeit.

8. März Internationaler Frauentag

Grußkarten zum internationalen Frauentag, die Sie an Ihre Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Tochter oder Freundin verschicken können.
Grußkarten in 2 Ausführungen zu bestellen bei Ella Kraft.

Tuesday, August 03, 2004