1. April Verabschiedung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Herford
Leider handelte es sich bei der Verabschiedung der langjährigen Gleichstellungsbeauftragten Brigitte Sundermann nicht um einen Aprilscherz. Die Verabschiedung war die traurige Konsequenz eines Ratsbeschlusses mit CDU-Mehrheit im Jahr 2003.
Frau Sundermann war 16 Jahre lang Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Herford und wechselte nun wegen der beschlossenen Kürzung in einen anderen Aufgabenbereich der Stadtverwaltung.
Die Frauen-Stadtgruppe hatte Vertreterinnen und Vertreter aus Institutionen, Vereinen, Gruppen und WeggefährtInnen aus der Verwaltung und anderen Bereichen in den Ratsaal des Rathauses in Herford eingeladen. Im Rahmen der Verabschiedung würdigten alle Anwesenden die geleistete Arbeit von Frau Sundermann. Ebenso wurde zum Ausdruck gebracht, dass eine zukünftige, "halbe" Gleichstellungsbeauftragte nicht den Anforderungen einer Stadt in der Größenordnung von Herford gerecht werden kann.
Der Bürgermeister Herr Gabriel war der Einladung gefolgt und wurde während der Verabschiedung mit all der Arbeit, die die Gleichstellungsbeauftragte zu erledigen hatte und die nun sichtbar auf Karten beschrieben an langen Bändern festgeheftet war, überhäuft.
Die anwesenden Frauen der Frauen-Stadt-Gruppe versprachen ihm, dass Frauen in Herford es keinesfalls hinnehmen werden, dass die Belange von Frauen in Verwaltung und Politik vergessen werden.
Forderungen an den Bürgermeister und an die zukünftige Frauenpolitik in der Stadt Herford sind:
- Rücknahme der Kürzung
- Erhalt der Gleichstellungsstelle in Vollzeit
- Aktualisierung des Anforderungsprofils der Gleichstellungsstelle und Gleichstellungsarbeit durch eine Arbeitsgruppe bestehend aus Verwaltung, Politik und Fraueninitiativen.
- Konretisierung der Gleichstellungsaufgabe in der Hauptsatzung.
- Geltung des Landesgleichstellungsgesetzes auch für die städtischen Töchter.
Einrichtung eines Gender-Ausschusses bzw. Einrichtung einer ständigen städtischen Arbeitsgruppe Gender.
- Verpflichtung aller Leitenden und der Politik der Stadt Herford, den Genderprozess konstruktiv zu begleiten.
- Gewinnung von Vertreterinnen aus den Frauenverbänden, Fraueninitiativen und Frauenprojekten als sachkundige Bürgerinnen in der Ausschussarbeit.
Frau Sundermann war 16 Jahre lang Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Herford und wechselte nun wegen der beschlossenen Kürzung in einen anderen Aufgabenbereich der Stadtverwaltung.
Die Frauen-Stadtgruppe hatte Vertreterinnen und Vertreter aus Institutionen, Vereinen, Gruppen und WeggefährtInnen aus der Verwaltung und anderen Bereichen in den Ratsaal des Rathauses in Herford eingeladen. Im Rahmen der Verabschiedung würdigten alle Anwesenden die geleistete Arbeit von Frau Sundermann. Ebenso wurde zum Ausdruck gebracht, dass eine zukünftige, "halbe" Gleichstellungsbeauftragte nicht den Anforderungen einer Stadt in der Größenordnung von Herford gerecht werden kann.
Der Bürgermeister Herr Gabriel war der Einladung gefolgt und wurde während der Verabschiedung mit all der Arbeit, die die Gleichstellungsbeauftragte zu erledigen hatte und die nun sichtbar auf Karten beschrieben an langen Bändern festgeheftet war, überhäuft.
Die anwesenden Frauen der Frauen-Stadt-Gruppe versprachen ihm, dass Frauen in Herford es keinesfalls hinnehmen werden, dass die Belange von Frauen in Verwaltung und Politik vergessen werden.
Forderungen an den Bürgermeister und an die zukünftige Frauenpolitik in der Stadt Herford sind:
- Rücknahme der Kürzung
- Erhalt der Gleichstellungsstelle in Vollzeit
- Aktualisierung des Anforderungsprofils der Gleichstellungsstelle und Gleichstellungsarbeit durch eine Arbeitsgruppe bestehend aus Verwaltung, Politik und Fraueninitiativen.
- Konretisierung der Gleichstellungsaufgabe in der Hauptsatzung.
- Geltung des Landesgleichstellungsgesetzes auch für die städtischen Töchter.
Einrichtung eines Gender-Ausschusses bzw. Einrichtung einer ständigen städtischen Arbeitsgruppe Gender.
- Verpflichtung aller Leitenden und der Politik der Stadt Herford, den Genderprozess konstruktiv zu begleiten.
- Gewinnung von Vertreterinnen aus den Frauenverbänden, Fraueninitiativen und Frauenprojekten als sachkundige Bürgerinnen in der Ausschussarbeit.

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