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Sunday, December 03, 2006

Mittelstandsmagazin leistet sich Ausfälle gegen Frauen

Mittelstandsmagazin leistet sich Ausfälle gegen Frauen
Liebe Genossenschafterinnen,
das untenstehende Titelbild der September/Oktober-Ausgabe des P.T. Magazins, dem offiziellen Magazin der Oskar-Patzelt-Stiftung, ist schon sehr ärgerlich und man kann mit Recht fragen, welche Einstellung zu „gender“ wohl dahinter steht.
Auskunft gibt hierzu der im folgenden Heft des Magazins abgedruckte Kommentar des Redakteurs Ullrich Rothe zu einem entsprechenden Leserbrief, wir fügen beides unten an.
Wir fragen uns: Wie kann eine Stiftung, in deren Präsidium unter anderem der brandenburgische Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns, der saarländische Wirtschaftsminister Hanspeter Georgi und der Minister und Bevollmächtigte Baden-Württembergs beim Bund Wolfgang Reinhart sitzen, solche Ausfälle in ihrem offiziellen Magazin abdrucken? Ist eine solche Redaktion für die Stiftung tragbar?
Wir halten das für ein Politikum, das der dringenden Klärung und Diskussion bedarf und bitten Sie um die Aktivierung Ihrer Netzwerke und Kontakte!
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Katja von der Bey
Vorstand
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WeiberWirtschaft eG
Anklamer Str. 38
10115 Berlin
Fon 030 440 223 11
Fax 030 440 223 44
katja.vdbey@weiberwirtschaft.de
www.weiberwirtschaft.de


Auf Seite 66 des November/Dezember-Heftes der Stiftung in der Rubrik Leserbriefe steht:
Zu: Cover-Bild September-Ausgabe
„Ihr Titelbild der Ausgabe September/Oktober ist unerträglich frauenfeindlich. Ihr eigentlich seriös gemeintes Blatt disqualifiziert sich mit diesem Titelbild selbst. Ihre Zeitschrift wird in unserer Stadtverwaltung gelesen, weil es teilweise wichtige Informationen bringt. Mit diesem Titelbild ist das nicht zu vereinbaren. Wen glauben Sie damit zu erreichen? Zählen Sie nur Männer zu Ihrer Leserschaft, die man immer noch mit dem Leitspruch ‚Sex sells' ködern kann? Sind Sie immer noch der Meinung, Frauen würden sich nicht informieren oder nicht zu den Entscheidungsträgern in diesem Land gehören und deshalb könnten sie mal eben, en passant sozusagen, diskreditiert werden? Ich werde mich in unserem Haus dafür einsetzen, dass wir dieses Blatt nicht mehr abonnieren."
Dipl.-Ing. S.R.(per E-Mail)
Anm. d. Red.: Sehr geehrte Frau Diplom-Ingenieurin! Ihr Leserbrief ist unerträglich unsubstantiiert. Ihre möglicherweise seriös gemeinte Kritik disqualifiziert sich aufgrund fehlender Argumentation selbst. Was verstehen Sie unter„frauenfeindlich"? Und warum unterstellen Sie undifferenziert „Männern", man könne sie mit einem Leitspruch ködern? Sind Sie immer noch der Meinung, Männer würden sich in diesem Land alles bieten lassen und deshalb könnten sie mal eben, en passant sozusagen, diskreditiert werden? Ich werde mich in unserem Haus dafür einsetzen, solchen Schwachsinn künftig nicht mehr kommentieren zu müssen!
Ullrich Rothe, Redakteur PT. Verlag
Übrigens: Das P.T. Maganzin ist das offizielle Magazin der Oskar-Patzelt-Stiftung, eingetragen im Stiftungsregister des Regierungsbezirkes Leipzig unter Nr. 2/1998. http://www.oppt.de/
Im Präsidium der Stiftung sitzen derzeit der brandenburgische Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns, der saarländische Wirtschaftsminister Hanspeter Georgi, der Minister und Bevollmächtigte Baden-Württembergs beim Bund Wolfgang Reinhart, der Unternehmer Jürgen Preiss-Daimler und Dr.-Ing. Victor Stimming, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern des Landes Brandenburg.
Die Redaktion erreicht man unter mailto:redaktion@op-pt.de, die Stiftung unter mailto:oppt@gmx.de

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