Bürgerinnenanfrage an den Rat der Stadt Herford in der Sitzung am 8.Dezember 2006
FrauenStadtgruppe Herford
An den Bürgermeister und
an den Rat der Stadt Herford
- Bürgerinnenanfrage –
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren im Rat der Stadt Herford,
im Mai dieses Jahres wurde die FrauenStadtgruppe von einer besorgten Mutter gefragt, ob es bekannt sei, dass
- jugendliche Discobesucherinnen und –besucher im Go-Park mit einer, wie die Mutter sich ausdrückte „pornografischen Erwachsenensexualität“ konfrontiert werden, die dann auch noch auf der Webseite des GO-Parks veröffentlicht wird (Fotos vom 13. Mai 2006)
Selbst wenn der GO-Park solche „Darbietungen“ nach 24.oo Uhr veranstalten sollte, so war die Erfahrung der Mutter, entledigt sich der GO-Park seiner Aufsichtspflicht gegenüber Minderjährigen, indem eine 18jährige Freundin oder ein 18 jähriger Freund als Elternersatz und damit personensorgeberechtigt anerkannt werden.
Diese Handhabung hat unserer Meinung nach mit den Vorschriften des Jugendschutzgesetzes nichts zu tun.
Unsere Recherchen haben ergeben, dass in keinem anderen Land solche Regelungen gelten und damit „Go-Park-eigene Regeln“ geschaffen werden, die den Jugendschutz lächerlich erscheinen lassen.
Weiterhin haben unsere Recherchen ergeben, dass viele Eltern, die zwar vom „Disco-Besuch“ ihrer Tochter oder ihres Sohnes im Go-Park wissen, nichts von den „pornografischen Einlagen“ erfahren. Viele Eltern haben uns berichtet, dass ihnen ihre Kinder nun auf Nachfrage zum ersten Mal davon berichtet hätten. Den Mädchen ist es peinlich und den Jungen auch.
Eine weitere Mutter berichtete uns im selben Zeitraum davon, dass ihre Tochter abends am Go-Park überfallen worden sei und sich nur mit viel Gegenwehr befreien und flüchten konnte. Der Überfall wurde der Polizei gemeldet, die bemerkte, dass sich Eltern und Tochter freuen könnten, dass nicht mehr passiert sei. Nun hat das Mädchen die gesundheitlichen Folgen (Angstzustände) zu bewältigen.
Wir fragen Sie:
1. Was tut die Stadt Herford um minderjährige Jugendliche, die den Go-Park als Disco besuchen und die dort mit der Sexualität Erwachsener (Barbetrieb) konfrontiert werden, mit der sie nicht gerechnet haben, was tut die Stadt Herford, um Jugendliche davor zu schützen???
2. Wie sorgt die Stadt Herford in Zukunft dafür, dass im GO-Park das Jugendschutzgesetz eingehalten wird?
Die Verliererinnen und Verlierer solcher Veranstaltungen sind doch die Jungen und jungen Männer, die Mädchen und jungen Frauen, die mit Bilder von Frauen konfrontiert werden, die sie nicht vergessen werden.
Mit freundlichen Grüßen DIE FRAUENSTADTGRUPPE
Anm.: Der Go-Park wirbt mit seinen „School´s out parties“ und seinen „Kinderkarneval-Veranstaltungen“ um ein immer jüngeres Publikum.
Interessierte Frauen sind herzlich eingeladen, an der Ratsitzung am 8. Dezember ab 16.00 Uhr im Rathaus der Stadt Herford teilzunehmen.
An den Bürgermeister und
an den Rat der Stadt Herford
- Bürgerinnenanfrage –
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren im Rat der Stadt Herford,
im Mai dieses Jahres wurde die FrauenStadtgruppe von einer besorgten Mutter gefragt, ob es bekannt sei, dass
- jugendliche Discobesucherinnen und –besucher im Go-Park mit einer, wie die Mutter sich ausdrückte „pornografischen Erwachsenensexualität“ konfrontiert werden, die dann auch noch auf der Webseite des GO-Parks veröffentlicht wird (Fotos vom 13. Mai 2006)
Selbst wenn der GO-Park solche „Darbietungen“ nach 24.oo Uhr veranstalten sollte, so war die Erfahrung der Mutter, entledigt sich der GO-Park seiner Aufsichtspflicht gegenüber Minderjährigen, indem eine 18jährige Freundin oder ein 18 jähriger Freund als Elternersatz und damit personensorgeberechtigt anerkannt werden.
Diese Handhabung hat unserer Meinung nach mit den Vorschriften des Jugendschutzgesetzes nichts zu tun.
Unsere Recherchen haben ergeben, dass in keinem anderen Land solche Regelungen gelten und damit „Go-Park-eigene Regeln“ geschaffen werden, die den Jugendschutz lächerlich erscheinen lassen.
Weiterhin haben unsere Recherchen ergeben, dass viele Eltern, die zwar vom „Disco-Besuch“ ihrer Tochter oder ihres Sohnes im Go-Park wissen, nichts von den „pornografischen Einlagen“ erfahren. Viele Eltern haben uns berichtet, dass ihnen ihre Kinder nun auf Nachfrage zum ersten Mal davon berichtet hätten. Den Mädchen ist es peinlich und den Jungen auch.
Eine weitere Mutter berichtete uns im selben Zeitraum davon, dass ihre Tochter abends am Go-Park überfallen worden sei und sich nur mit viel Gegenwehr befreien und flüchten konnte. Der Überfall wurde der Polizei gemeldet, die bemerkte, dass sich Eltern und Tochter freuen könnten, dass nicht mehr passiert sei. Nun hat das Mädchen die gesundheitlichen Folgen (Angstzustände) zu bewältigen.
Wir fragen Sie:
1. Was tut die Stadt Herford um minderjährige Jugendliche, die den Go-Park als Disco besuchen und die dort mit der Sexualität Erwachsener (Barbetrieb) konfrontiert werden, mit der sie nicht gerechnet haben, was tut die Stadt Herford, um Jugendliche davor zu schützen???
2. Wie sorgt die Stadt Herford in Zukunft dafür, dass im GO-Park das Jugendschutzgesetz eingehalten wird?
Die Verliererinnen und Verlierer solcher Veranstaltungen sind doch die Jungen und jungen Männer, die Mädchen und jungen Frauen, die mit Bilder von Frauen konfrontiert werden, die sie nicht vergessen werden.
Mit freundlichen Grüßen DIE FRAUENSTADTGRUPPE
Anm.: Der Go-Park wirbt mit seinen „School´s out parties“ und seinen „Kinderkarneval-Veranstaltungen“ um ein immer jüngeres Publikum.
Interessierte Frauen sind herzlich eingeladen, an der Ratsitzung am 8. Dezember ab 16.00 Uhr im Rathaus der Stadt Herford teilzunehmen.

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